Nach zwei sehr gut organisierten Schulkonzerten in Kooperation mit der Musischen Realschule Naila endet nicht nur der pädagogische Teil der Arbeit der Vier EvangCellisten für dieses Jahr, sondern auch die komplette Konzertsaison. Auf genau 20 Konzerte kann das Ensemble im Jahr ihres zehnjährigen Jubiläums verweisen.

 

Die Vier EvangCellisten bei einem der Schulkonzerte in Naila 2018 (Foto: Archiv)

 

2018 ist das Jahr des Cellos - aber auch das zehnjährige Jubiläum der Vier EvangCellisten. Ebenso hieß es zum fünften Mal "Hofer Cellotage". Zum fünften Mal erklang auch dieses Jahr ein Schulkonzert in Kooperation mit der Musischen Realschule Naila in Oberfranken. Und auch zum fünften Mal kooperierten die Vier EvangCellisten konzertant mit der Evangelischen Grundschule in Erfurt. Ebenfalls zum fünften Mal arbeitete das Quartett mit der Musikschule Lüchow-Dannenberg zusammen. Neben einer Konzertkooperation während des Festivals "Dannenberger Frühling" 2012 gab es nämlich in diesem Jahr zum vierten Mal einen richtigen Workshop mit Schülern der Musikschule aus dem Wendland. Mit organisiert wurde der Workshop und das anschließende Konzert - wie jedes Mal - von der engagierten Cellopädagogin Ilka Wagener. Neben Lüchow (zweimal) kooperierten die EvangCellisten mit der Musikschule auch in den Städten Dannenberg und Hitzacker. Am Samstag, dem 11. August 2018 waren die Vier EvangCellisten also innerhalb ihrer Jubiläumstournee erneut in Niedersachsen (Lüchow, Wendland). Zusammen mit dem "Ersatz-EvangCellisten" Florian Bischof gaben fünf Musiker einen Workshop für Cello und Ensemble. Ilka Wagener hatte diesmal direkt nach Lüchow eingeladen und dort den mehrstündigen Kurs für etwa 20 Cellistinnen und Cellisten vorbereitet. Unterrichtet wurden parallel sechs Einzelschüler und ein großes Ensemble, bis danach ein gefeiertes Abschlusskonzert des Quartetts in der gegenüberliegenden St.-Johannis-Kirche  stattfand. Die Kooperationen mit der Musikschule Lüchow-Dannenberg und deren engagierter Cellolehrerin Ilka Wagener sind seit Jahren fester Bestandteil der Konzertreisen der Vier EvangCellisten und werden das Quartett sicher auch in Zukunft wieder in das Wendland führen.

Engagierte Schüler beim Workshop in Lüchow 2018 (Foto: Archiv)

 

Am Donnerstag, dem 16. August 2018 waren die Vier EvangCellisten in Erfurt zu Gast. Hierbei handelte es sich um das erste richtige Schulkonzert in diesem Jahr. Es fand in Kooperation mit der Evangelischen Grundschule Erfurt und dem Alten Schauspielhaus Erfurt statt. Insgesamt 270 Schülerinnen und Schülern wurde am Vormittag ein besonderes Programm geboten, bei welchem verschiedene Musikarten, Spielweisen und auch das Cello an sich vorgestellt wurden. Es war das fünfte Konzert in Kooperation mit der Schule: Zwei Konzerte zur Eröffnung des Schulgebäudes nach dessen Renovierung 2012 waren der Start der Zusammenarbeit. 2016 folgten dann die ersten richtigen Schulkonzerte mit gezielt auf die Schüler abgestimmten Programmen. Dies wurde 2018 wiederholt und schon am Tag des Konzertes erfolgten Planungen für eine weitere Zusammenarbeit. Auch hier trafen wir auf eine tolle Organisation, für die wir uns an dieser Stelle (stellvertretend für alle Helfer)  bei der Schulleiterin Cornelia Schäfer und dem Team vom Kulturquartier Altes Schauspielhaus Erfurt bedanken wollen.

 

Die Vier EvangCellisten bei ihrem Schulkonzert in Erfurt 2018 (Foto: Evangelische Grundschule Erfurt, Archiv)

 

Mit zwei Konzerten in Kooperation mit der Musischen Realschule Naila fanden die letzten (Schul-) Konzerte in diesem Jahr statt. Erneut wurden wir herzlich empfangen und fanden im Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft eine wunderbar organisierte Spielstätte. In zwei Konzerten mit jeweils rund 100 Schülerinnen und Schülern wurden in verschiedenen Altersstufen zwei leicht veränderte Programme mit Moderation dargeboten. Dazwischen gab es für die Kinder jeweils eine Fragerunde an alle Quartettspieler. Nicht nur die Aufmerksamkeit der jungen Zuhörer, sondern auch die Wirkung der (Cello-) Musik auf nahezu alle Kinder (in allen kooperierenden Schulen) macht zuversichtlich und glücklich. Für die letzten beiden Konzerte der gelungenen "pädagogischen Saison" geht unser herzlicher Dank - stellvertretend für die Musische Realschule und die Landeskirchliche Gemeinschaft in Naila - an die Musiklehrerin Silvia Melzner.

 

Die Vier EvangCellisten bei einem der Schulkonzerte in Naila 2018 (Foto: Archiv)

 

April 2018: Die "5. Hofer Cellotage" sind zu Ende. Sieben Konzerte in 5 Tagen, dazu Cello- & Kammermusikkurse sowie Schnupperstunden und ein ganztägiger Cello-Orchester-Workshop liegen hinter den Vier EvangCellisten. Diese haben in Kooperation mit den Hofer Symphonikern unter der Gesamtleitung von Markus Jung ein weiteres Mal bewiesen, wie gut man durch das Cello Jung und Alt, Klassik und Pop, Kunst und Pädagogik miteinander verbinden kann. Dabei wurden zahlreiche Gäste eingeladen, drei CDs released (davon zwei der Vier EvangCellisten), lange vorbereitete Schüler spielten ein eigenes Ensemblekonzert, es wurde viel geschwitzt, viel gelacht, viel zelebriert und auch viel gefeiert. Kein Wunder, das die Presse die "5. Hofer Cellotage" als "Klassik-Festival für junge Leute" beschreibt. Publikum und Teilnehmer bestehen aus allen Altersstufen, auf der Bühne hält man sich hingegen eher jünger. Allen voran die vielen Kinder und Jugendlichen, welche in den Kursen und Workshops ihre Ergebnisse präsentieren. Das Schüler-Ensemble Bows'n'Beats (Einstudierung: Markus Jung) präsentiert sogar ein eigenes Konzert. Doch ist der Cellounterricht weder durch das Alter, noch den Wohnort beschränkt. Und es kommen zunehmend Teinehmer und Konzertbesucher von auswärts. Bayreuth, Erfurt, Stuttgart, Altenburg, Weimar, Kassel und Hannover: alles Städte, aus welchen Zuhörer anreisten. Die vom Quartett eingeladenen musikalischen Gäste kamen aus Schweinfurt, Detmold, Wiesbaden und Fürstenfeldbruck... damit waren sie logistisch ebenso gefordert, wie die Vier EvangCellisten selbst. Es handelte sich 2018 um die Cellistin MARA (alias Dagmar Kochendörfer), das Duo TwoSingForYou (Jonas Lang & Nico Nesyba) sowie das Detmolder Cello Quartett (Yerin Lee, Irena Josifoska, Minja Spasic & Dobrawa Czocher), welche jeweils einen von Publikum und Presse  hochgelobten Konzertabend darboten.

 

Offizielles Tourplakat zu den "5. Hofer Cellotagen" 2018

 

Zum Konzert der Vier EvangCellisten, welche wegen des leider verhinderten Lukas einmal mehr mit Alexey (Shestiperov) spielten, gesellten sich Sebastian Chong (Cello), MARA (Cello), Alexander Bätzel (Schlagzeug), Christopher von Mammen (Saxophon), Jakob Böger (Bajan) und Thilo Andersson (Gesang) als musikalische Zusatzgäste. Geladene Ehrengäste waren der Komponist Wolfram Graf und der Komponist und Arrangeur Fredo Jung, beide langjährige Wegbegleiter des Quartetts. Dieses Konzert innerhalb der "5. Hofer Cellotage" erklang in Anlehnung an die neueste CD des Quartetts "CELLISM", in welcher zahlreiche Gastmusiker mitwirken. Mit Michael Falk vom Theater Hof konnte erstmals ein Dirigent gewonnen werden, der das Cello-Orchester nicht nur leitete, sondern auch in den Proben des ganztägigen Workshops zu beachtlichen Leistungen motivierte. Mit Hanno, Markus, Sebastian Chong und Dagmar Kochendörfer (MARA) waren gleichzeitig Registerproben möglich. Für die Korrepetition konnte Tomoko Cosacchi (Hofer Symphoniker) gewonnen werden und für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Gäste sorgten Alexandra Brauner und Ina Wagner. Ihnen sowie den vielen privaten Fotografen und der Presse sei an dieser Stelle auch nochmals gedankt. Das die "5. Hofer Cellotage" so ein Erfolg werden konnten, ist allen hier genannten Menschen zu verdanken. Auch zu danken ist den vielen Leuten am Rechner zuhause, am PC im Büro, am Telefon unterwegs, die vom Plakat zum Konzert oder auch von der Tonaufnahme bis zur gepressten CD eine unüberschaubare Menge an Arbeit geleistet haben, die man kaum mehr nachvollziehen kann. Und: Danke, liebes Publikum! Danke, liebe Schüler! Ohne Sie / Euch wäre ebenfalls nichts davon möglich gewesen!

 

Zahlreiche Schüler in Erfurt 2018 (Foto: Evangelische Grundschule Erfurt, Archiv)

 

 

Trotz des unglaublich heißen Sommers in diesem Jahr waren fast alle Konzerte ausnehmend gut besucht und trafen mit ihrem neuen Programm genau den Geschmack der meisten Besucher. Die Skatstadt Altenburg (Thüringen) machte den Anfang, es folgte zum sechsten Male in der Christkönigskirche das fränkische Fürth und dann Reichenbach im Vogtland, wo das Quartett innerhalb des "32. Reichenbacher Orgelsommer" auftrat. Am letzten Julitag konzertierte das Quartett dann in der Porzellanstadt Selb, bevor das Ensemble in der Lutherkirche im Markt Bad Steben fast 130 Zuhörer begrüßen durfte. Danach ging es ins Altmühltal, wo das Quartett die Treuchtlinger in der Markgrafenkirche willkommen hieß. Von dort führte die Tournee zur regelmäßig von den EvangCellisten bespielten Januariuskirche in Ludwigsburg, welche wie gewohnt herzlich und zahlreich ihre Gäste empfing. Innerhalb des Festivals "Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land" fand das Konzert in Mattstedt statt. Dabei feierten die Einwohner auch die 800jährige Ortserwähnung ihrer Gemeinde, die sich gut mit den zehn Jahren der Cellisten vereinen ließ.  Das Jahresprogramm des Festivals lautete "Auditive Leckerbissen zwischen Luther- und Bauhausjahr", worauf das Quartett durch sein Jubiläum allerdings keinen Bezug nehmen musste. Nach diesem auch in der Presse hochgelobte Konzert folgte Weimar in traditioneller Kooperation mit dem Kunst- und Musikverein "Vox coelestis" e.V.. Um den Jubilaren eine geeignetere Plattform zu bieten, fand das Konzert 2018 nicht wie üblich in der Capella des Vereins statt, sondern wurde in die Marienkirche des Ortsteiles Ehringsdorf verlegt, welche dann allerdings ebenso überfüllt war. Über die dortige Anwesenheit der Quartett-Mentorin Prof. Maria-Luise Leihenseder-Ewald freute sich das Ensemble sehr.

 

Die Vier EvangCellisten im Alten Schauspielhaus in Erfurt (Foto: Archiv)

 

Weiter ging es nach Niedersachsen. Den Anfang machte die Zachäuskirche in Hannover, wo das Quartett von mehr als 250 Zuhörern gefeiert wurde. Innerhalb der Reihe "Zachäus am Freitag" konzertierten Die Vier EvangCellisten bereits zum dritten Mal. Ebenfalls ein fester Bestandteil der Konzertreisen sind die Kooperationen mit der Musikschule Lüchow-Dannenberg und deren engagierter Cellolehrerin Ilka Wagener. Diese hatte die Musiker diesmal direkt nach Lüchow eingeladen und dort einen Workshop des Quartetts für etwa 20 Cellisten/innen vorbereitet. Unterrichtet wurden einzelne Schüler und ein großes Ensemble, wobei auch Florian Bischof als Lehrer mitwirkte. Danach fand in der St.-Johannis-Kirche ein gefeiertes Abschlusskonzert des Quartetts statt. Einen Tag später gastierte das Ensemble dann zum zweiten Mal in der Corvinuskirche in Wunstorf, bevor die Reise mit Heiligenstadt wieder zurück nach Thüringen ging. In ihrem Konzert im Heilbad spielten die Vier EvangCellisten erstmals in diesem Jahr mit Florian Bischof für den leider verhinderten Lukas. Sie gastierten erstmals in dieser schönen Fachwerkstadt und begeisterten das Publikum in der großen Evangelischen Kirche St. Martin, bevor Lukas schon im nächsten Konzert wieder einstieg. Hierbei handelte es sich um das erste richtige Schulkonzert in diesem Jahr in Kooperation mit der Evangelischen Grundschule Erfurt. 270 Schülerinnen und Schülern wurde am Vormittag ein gesondertes Programm geboten. Danach folgte zum zweiten Mal nach 2015 ein Auftritt in der Stadtkirche in Bayreuth sowie erneut ein Konzert in der Liebfrauenkirche in Ravensburg, welche beide besonders erfolgreich waren. Mit Baienfurt in Baden-Württemberg endete die Jubiläumstournee der Vier EvangCellisten. Für den Herbst stehen allerdings noch zwei weitere Schulkonzerte in Naila auf dem Programm.

 

Diesen Sommer kurz erhältlich: Die streng limitierte CD "PROMO"

 

Eine Besonderheit während der Jubiläumstournee war neben dem Verkauf von Noten mit Bearbeitungen aus dem EvangCellisten-Repertoire auch das Angebot an CDs des Ensembles. So war es möglich, die neuen Alben "CELLISM" und "Al Son del Tango" zu  erwerben und erstmals lag auch die streng limitierte CD "PROMO" aus. Sie dürfte inzwischen allerdings alle sein. Neben vielen besonders gut besuchten und erfolgreichen Konzerten in diesem Sommer ist das Ensemble stolz auf sein großes Schulkonzert und den Workshop für Cello und Ensemble in Lüchow. Weitere Fotos der Tour werden natürlich folgen. Die vielschichtigen Ergebnisse der Sommertournee werden stückweise eingearbeitet.

 

Erstmals in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen):

Evangelische Kirche St. Martin mit Florian für den verhinderten Lukas (Foto: Archiv)

 

 

Am Samstag, dem 11. August 2018 waren die Vier EvangCellisten im niedersächsischen Lüchow. Der feste Bestandteil ihrer Konzertreisen - die Kooperationen mit der Musikschule Lüchow-Dannenberg und deren engagierter Cellolehrerin Ilka Wagener - führte das Quartett auch innerhalb ihrer Jubiläumstournee wieder in das Wendland. Zusammen mit dem "Ersatz-EvangCellisten" Florian Bischof gaben fünf Musiker einen Workshop für Cello und Ensemble. Ilka Wagener hatte diesmal direkt nach Lüchow eingeladen und dort den mehrstündigen Kurs für etwa 20 Cellistinnen und Cellisten vorbereitet. Unterrichtet wurden parallel sechs Einzelschüler und ein großes Ensemble, bis danach ein gefeiertes Abschlusskonzert des Quartetts in der gegenüberliegenden St.-Johannis-Kirche  stattfand.

 

Markus beim Ensemble-Unterricht in Lüchow (Foto: Archiv)

 

Auch 2018 waren die Zeitungen bisher voll von großen Ankündigungen und bestmöglichen Kritiken. So schrieb die Freie Presse in Reichenbach "Sie vereinen edlen Ton und intensiven Ausdruck (...) und haben das Publikum begeistert. Die lyrischen Passagen waren voller Seele und Gefühl, ohne dass Tempo und Rhythmus auch nur im Geringsten ins Hintertreffen gerieten (...), eine profunde Demonstration besten künstlerischen Geschmacks..". In Selb sprach Jürgen Henkel von "Charismatikern am Cello", wie die Frankenpost berichtete. "Die Musiker des Ensembles "Die Vier EvangCellisten" führten im Rahmen ihres Konzerts (...) in Selb virtuos vor, welche genreübergreifende Bandbreite an Klangfarben und Ausdruckskraft auch dieses Instrument bieten kann, wenn es denn so meisterlich bespielt wird, wie bei diesem Auftritt. (...) Diese unkonventionellen Präsentationen (...) gelingen vor allem deshalb so überzeugend, perfekt und mitreißend, weil die vier Cellisten fantastisch aufeinender eingestellt sind und äußerst homogen zusammenspielen." heißt es weiter. "Da sitzt jeder Ton, da klappt jeder Einsatz, da herrscht vollendete Harmonie.". Reinhold Singer schreibt wenig später ebenfalls in der Frankenpost (hier in der Lokalausgabe Naila) über das Konzert in der Bad Stebener Lutherkirche von "Musikalischem Kunstgenuss vom Allerfeinsten" und "Perfektion und überschäumender Spielfreude beim umjubelten Konzert (...)". In den Fürther Nachrichten schrieb Günter Greb: "... keine Frage, diese Musiker sind anscheinend in sämtlichen Genres daheim. Und darüber hinaus ziemlich gut." und verwies auf die Vielseitigkeit des Cellos - welches 2018 auch das "Instrument des Jahres" ist - mit "...dieses breite Soundspektrum führten die EvangCellisten ihren Zuhörern in beeindruckender Manier vor.". In der Thüringer Allgemeinen stand bereits in der Überschrift "Nicht enden wollender Applaus als Lohn" für das Konzert in Mattstedt. Den Zweiflern gegenüber dem Violoncello als einzigem Instrument in einem Konzert entgegnete die Schreiberin : "Die „Vier EvangCellisten“ ließen diese Skepsis durch ihr unglaublich intensives und klanglich äußerst farbiges Musizieren ganz schnell schwinden. Damit unterstrichen sie eindrucksvoll die Einschätzung der Fachwelt, die sie als feste Größe der Kammermusikwelt preist und vor allem für ihr abwechslungsreiches und innovatives Repertoire feiert." Kurz darauf schrieb Christiane Weber in der gleichen Zeitung über das Konzert in Weimar von "klingenden Perlen zum 10-jährigen Jubiläum". Laut der Kritikerin stimmte schon das erste Stück "auf ein Programm ein, welches den hohen musikalischen Rang des Quartetts, seine Musizierfreude und seinen sensibel aufeinander abgestimmten Musizierstil nachdrücklich bestätigte." Das Quartett - so die Schreiberin - "...überzeugte mit beinahe orchestralen Klangfarben und -tiefe." Über derartige Resonanz kann man sich als Ensemble nur herzlich bedanken.

 

(Foto: Archiv)

 

Inzwischen ist mehr als die Hälfte der insgesamt 17 Konzerte dieses Sommers um. Mit ihrem Konzert in Heilbad Heiligenstadt / Thüringen spielten die Vier EvangCellisten erstmals in diesem Jahr mit Florian Bischof für den leider verhinderten Lukas. Dieser steigt schon im nächsten Konzert in Erfurt wieder ein. Das Quartett gastierte erstmals in der schönen Fachwerkstadt und begeisterte das Publikum in der großen Evangelischen Kirche St. Martin. Alle Konzerte waren bisher trotz des unglaublich heißen Sommers in diesem Jahr gut besucht und trafen mit ihrem neuen Programm genau den Geschmack der meisten Besucher. Die Skatstadt Altenburg (Thüringen) machte den Anfang, es folgte das fränkische Fürth und dann Reichenbach im Vogtland, wo das Quartett innerhalb des "32. Reichenbacher Orgelsommer" auftrat. Am letzten Julitag konzertierte das Quartett dann in der Porzellanstadt Selb, bevor das Ensemble in der Lutherkirche im Markt Bad Steben fast 130 Zuhörer begrüßen durfte. Danach ging es ins Altmühltal, wo das Quartett die Treuchtlinger in der Markgrafenkirche willkommen hieß. Von dort führte die Tournee zur regelmäßig von den EvangCellisten bespielten Januariuskirche in Ludwigsburg, welche wie gewohnt herzlich und zahlreich ihre Gäste empfing. Innerhalb des Festivals "Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land" fand das Konzert in Mattstedt statt. Dabei feierten die Einwohner auch die 800jährige Ortserwähnung ihrer Gemeinde, die sich gut mit dem zehn Jahren der Cellisten vereinen ließ.  Das Jahresprogramm des Festivals lautete "Auditive Leckerbissen zwischen Luther- und Bauhausjahr", worauf das Quartett durch sein Jubiläum allerdings keinen Bezug nehmen musste. Nach diesem auch in der Presse hochgelobte Konzert folgte Weimar in traditioneller Kooperation mit dem Kunst- und Musikverein "Vox coelestis" e.V.. Um den Jubilaren eine geeignetere Plattform zu bieten, fand das Konzert 2018 nicht wie üblich in der Capella des Vereins statt, sondern wurde in die Marienkirche des Ortsteiles Ehringsdorf verlegt, welche dann allerdings ebenso überfüllt war. Weiter ging es nach Niedersachsen. Den Anfang machte die Zachäuskirche in Hannover, wo das Quartett mit mehr als 250 Zuhörern gefeiert wurde. Innerhalb der Reihe "Zachäus am Freitag" konzertierten Die Vier EvangCellisten bereits zum dritten Mal. Ebenfalls ein fester Bestandteil der Konzertreisen sind die Kooperationen mit der Musikschule Lüchow-Dannenberg und deren engagierter Cellolehrerin Ilka Wagener. Diese hatte die Musiker diesmal direkt nach Lüchow eingeladen und dort einen Workshop des Quartetts für etwa 20 Cellisten/innen vorbereitet. Unterrichtet wurden einzelne Schüler und ein großes Ensemble, wobei auch Florian Bischof als Lehrer mitwirkte. Danach fand in der St.-Johannis-Kirche ein gefeiertes Abschlusskonzert des Quartetts statt. Einen Tag später gastierte das Ensemble dann zum zweiten Mal in der Corvinuskirche in Wunstorf, bevor die Reise mit Heiligenstadt wieder zurück nach Thüringen ging. Nach einem Schulkonzert in Erfurt folgt ein Auftritt in der Stadtkirche in Bayreuth sowie Konzerte in Ravensburg und Baienfurt (Baden-Württemberg). Diese beiden Konzerte bilden den Abschluss der Jubiläumstournee der Vier EvangCellisten. Für den Herbst stehen allerdings noch drei Schulkonzerte in Naila auf dem Programm.

 

 

Die Vier EvangCellisten in der Zachäuskirche in Hannover 2018 (v.l.n.r.): Markus Jung, Lukas Dihle, Mathias Beyer & Hanno Riehmann. (Foto: Archiv)

 

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